Mit Weihnachtskarten Freude schenken

Nico meint: Ich finde das eine wahnsinnig schöne Idee. Eine völlig fremde Person wie ich macht sich die Mühe eine schöne Karte auszusuchen, sie zu dekorieren und einen netten Text zu schreiben und jemand völlig Fremdes ganz weit weg bekommt diese Karte und freut sich an Weihnachten darüber. Das ist so eine liebe Geste!“ und Aleyna ergänzt: „Also wenn ich eine solche Karte bekommen würde, von einer völlig fremden Person, die sich solche Mühe gegeben hat, und mir, MIR persönlich ein schönes Weihnachtsfest wünscht, ich würde weinen vor Rührung und diese Karte für immer aufbewahren.“

Weihnachten alleine sein, fernab von der eigenen Familie ist für viele eine schreckliche Vorstellung. Für viele LGBTQ+ Menschen ist das leider ist normal, weil sie von ihrer Familie verstoßen oder geächtet werden. LGBTQ+ Menschen sind z.B. lesbische, schwule oder transsexuelle Menschen. Viele kämpfen tagtäglich mit Vorurteilen und der Ignoranz ihrer Mitmenschen –  nur weil sie sind, wie sie sind.  Um diese Menschen will sich das Rainbow Card Project im Vereinigten Königreich kümmern und in der Weihnachtszeit oder zu ihren Geburtstagen mit einer kleinen Geste in Form einer Karte zeigen: Hey, Du bist uns wichtig, Du bist wertvoll.

Our aim is not to naively attempt to fill the hole that may leave in someone’s life, but is instead to form our own family; because the most important kind of family is nothing to do with blood and all to do with love. After all, the LGBTQ+ community in itself is a family, so why not make it the kind of family that remembers each other’s birthdays and exchanges Christmas cards?”

Jeder und jede kann mitmachen, sich auf der Website des Rainbow Card Projekts einen Empfänger oder eine Empfängerin aussuchen und eine Karte schreiben. Die Auszubildenden im Einzelhandel im Block 4 konnte die Klassenlehrerin Anke Finck im Englischunterricht im Handumdrehen überzeugen. Schnell waren sie begeistert von der Idee an dem Projekt teilzunehmen und eine Karte auf Englisch zu schreiben.

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Bester Azubi des Nordens

Tolle Auszeichnung für Kaufland-Azubi Nikodem Frejno aus Seevetal

sb. Seevetal. Kaufland-Azubi Nikodem Frejno aus Seevetal darf sich ab sofort „Azubi des Nordens“ nennen. Er belegte den ersten Platz in der Kategorie „Einzelhandel“. Mit diesem renommierten Ausbildungspreis würdigen der AGA Unternehmensverband und das INW-Bildungswerk Nord die außergewöhnlichen Leistungen sowie das persönliche Engagement der Preisträger sowie ihrer Unternehmen.

Zu Beginn seiner Ausbildung war Nikodem Frejno bereits 28 Jahre alt. Ein eher ungewöhnliches Alter für den Start einer Ausbildung, aber dies hatte auch seine Vorteile. „Nach meinem Abitur, zwei begonnenen Studiengängen und Jobs in unterschiedlichen Unternehmen führte mich mein Weg zu Kaufland. Mit meiner Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel habe ich jetzt meine Erfüllung gefunden.

Während seiner Ausbildung zeigte er viel Engagement, so übernahm er beispielsweise im letzten Jahr die eigenverantwortliche Durchführung der Inventur. Auch in der Berufsschule engagierte sich Nikodem Frejno stark, er fungierte als Klassen- und Schulsprecher, er arbeitete im Schulvorstand mit und brachte sich in den Kreisschülerrat ein.

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Dein Pfand für Ruanda! Ein gemeinsames Projekt der BS01 und BS02

Schulschluss. Schnell fegt der Raumdienst durch den Klassenraum, schließt noch eben ein Fenster und eilt davon. Zurück bleiben leere Plastikflaschen auf den Tischen und neben dem Mülleimer. Leider ein alltäglicher Anblick – trotz der 25 Cent Pfand pro Flasche. Am Schulstandort Anckelmannstraße kommen so täglich bemerkenswerte Werte zusammen, die die Schülerinnen und Schüler aus Bequemlichkeit verschenken.

Ein Zustand, den die Berufsschullehrer Arne Dohren und Anke Finck ändern wollen. Besser ist es da, das Pfand zu sammeln und als Spende nach Ruanda zu überweisen.

Der gemeinnützige Verein Never Play Alone-St. Pauli e.V.  ist 2018 aus der 1. Handballherrenmannschaft des FC St. Pauli entstanden. Das Team, in dem Arne Dohren spielt, machte im vergangenen Jahr eine Projektreise nach Ruanda und besuchte dort auch eine Schule in Mwend.  Die nächste Wasserstelle der Schule ist 10 km entfernt.

„Wer Sport treibt, muss Wasser trinken, insbesondere bei 30°C.“

In Kooperation mit Viva con Agua soll dort ein Brunnen gebaut werden, der die Schule sowie das angrenzende Dorf mit Wasser versorgt. Die Kosten für den Bau des Brunnens, der Wasserentnahmestellen, der sanitären Einrichtungen sowie Schulungen zu den Themen Hygiene und Wassernutzung für die lokale Bevölkerung belaufen sich auf ca. 85.000 €. Ein Teil des Geldes soll durch eine Pfandspendenaktion an den Berufsschulen BS01 und BS02 finanziert werden. In den kommenden Wochen werden dafür Pfandspendentonnen (gesponsert von der Firma Reisswolf) in den Eingangsbereichen der drei Schulgebäude aufgestellt, in die die Schülerinnen und Schüler ihre leeren Plastikpfandflaschen werfen können.

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Präsentation zum Projekt